Als Coverband spielst du typischerweise an Orten, wo Bühne und PA pro Gig wechseln: Kneipe, Club, Festival-Side-Stage, Firmenfeier. Was alle gemeinsam haben: der Venue-Techniker will vorab wissen, was nötig ist. Ein guter Technical Rider verhindert 80% der Soundcheck-Diskussionen.
Was muss unbedingt drauf?
- Bühnenplan — visuelles Diagramm mit Positionen.
- Channel-Liste — welche Inputs welcher Kanal, mit Mikrofon-Wunsch und Phantom-Power.
- Monitor-Mixe — wer hört was in welchem Wedge/IEM.
- Backline — was bringt ihr selbst, was muss die Venue liefern.
- Hospitality — Garderobe, Catering, Parken.
- Kontakt — Booker, FOH-Tech, Monitor-Engineer (falls separat).
Beispiel: 4-köpfige Coverband
Für typische Besetzung — Gesang, Drums, Bass, Gitarre — brauchst du rund 10-12 Kanäle:
- CH 1-2: Kick + Snare (Shure Beta 52A + SM57)
- CH 3-4: Hi-Hat + Overheads (Kondensator)
- CH 5: Bass DI
- CH 6: Gitarre (SM57 auf Cabinet)
- CH 7-8: Lead + Backing Vocal (SM58 oder Beta 58)
- CH 9-10: Talkback + Click (optional)
Was viele Coverbands vergessen
- Keine Versionsnummer. Venues bekommen manchmal 3 Versionen desselben Riders per Mail. Ein
v1.4im Header spart Missverständnisse. - Keine Monitor-Mix-Zuordnung. "Vocal in Monitor 1" ist kein Mix — schreib auf, was drin ist (eigene Stimme + Kick).
- Kein Kontakt für Änderungen. Wenn die Venue merkt, dass eine Tom fehlt, muss sie jemanden anrufen können.
Schneller mit Stageplot
Mit Stageplot wählst du ein Line-up-Template (Rock-Band, akustisch, DJ-Set, Chor, usw.) und passt den Rider in 5-10 Minuten an. Die Channel-Liste wird automatisch aus den Instrumenten auf der Bühne generiert. Export als PDF für formelle Mails, oder sende einen Share-Link mit QR-Code, den der Venue-Tech auf dem Handy öffnen kann.
Und das Beste: 100% kostenlos, kein Account zum Starten nötig.